
Mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Mercedes-Benz Trucks und Daimler Buses unterstützen „Deutschland blickt’s“ : Hersteller von Nutzfahrzeugen tragen eine große Verantwortung für den Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer. In diesem Jahr engagieren sich Mercedes-Benz Trucks und Daimler Buses besonders für die Sicherheit von Kindern. Beide Unternehmen unterstützen die bundesweite Initiative „Deutschland blickt’s“ des Vereins Blicki e.V.
Was ist die Initiative „Deutschland blickt’s“?
Die Aktion hat bereits über 90.000 Kinder für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert. Durch praktische Schulungen lernen Kinder Risiken besser einzuschätzen.
- Auftakt: Start im Juni in Leipzig mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft.
- Zielgruppe: Rund 11.000 Vorschul- und Grundschulkinder sowie Senioren werden in diesem Jahr erreicht.
- Ziel: Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern soll deutlich sinken.
Praxisnahes Lernen mit Safety Truck und Safety Coach
Für die Workshops kommen spezielle Schulungsfahrzeuge zum Einsatz. Diese demonstrieren den aktuellen Stand der Technik und machen das Thema Sicherheit greifbar.
- Elektromobilität im Fokus: Der neue Safety Truck fährt rein elektrisch. Dadurch lernen Kinder, dass E-Fahrzeuge leiser beschleunigen.
- Sicherheit im E-Bus: Moderne Elektronik sorgt auch in elektrischen Bussen für ein sicheres und ruckfreies Anfahren.
- Aufklärung für Retter: Einsatzkräfte werden auf den Umgang mit der neuen Hochvolt-Technik geschult.
Moderne Technik schützt Fahrer und Passanten
Sowohl im Lkw als auch im Bus arbeiten aktive und passive Schutzsysteme zusammen. Sie unterstützen das Fahrpersonal in komplexen Situationen.
Passive Sicherheitssysteme
- Unterfahrschutz (Front Collision Guard): Verhindert das Unterfahren von Pkw bei einem Frontalaufprall.
- Energieabbau: Spezielle Crash-Elemente mindern die Wucht eines Aufpralls.
- Stabile Kabinen: Schützen den Fahrerraum bei Unfällen.
Aktive Assistenzsysteme
- Notbrems- und Abbiegeassistenten: Erkennen Fußgänger und Radfahrer beim Abbiegen.
- Kamerasysteme (MirrorCam): Verbessern die Rundumsicht und minimieren den toten Winkel.
- Warnsysteme: Müdigkeits- und Verkehrszeichenerkennung unterstützen die Aufmerksamkeit.
Neue Assistenzsysteme zur Unfallvermeidung
Auf der kommenden Branchenmesse IAA Transportation in Hannover werden zwei neue Assistenzsysteme präsentiert. Diese wurden speziell für kritische Situationen im Kreuzungsbereich entwickelt.
Die Neuentwicklungen basieren auf realen Daten der werkseigenen Unfallforschung. Sie erfüllen gesetzliche Vorgaben oft schon vor deren Einführung und sollen schnellstmöglich in Serie gehen.

Fazit: Verantwortung durch Technik und Aufklärung
Die Zusammenarbeit von Mercedes-Benz Trucks, Daimler Buses und dem Blicki e.V. zeigt, dass moderne Verkehrssicherheit auf zwei Säulen ruht: fortschrittlicher Technik und gezielter Aufklärung. Während neue Assistenzsysteme in Lkw und Bussen kritische Situationen im Kreuzungsbereich entschärfen, schärfen die praxisnahen Workshops der Initiative „Deutschland blickt’s“ das Gefahrenbewusstsein der schwächsten Verkehrsteilnehmer. Besonders im Zeitalter der Elektromobilität, die durch leisere Motoren und verändertes Anfahrverhalten neue Herausforderungen mit sich bringt, ist dieser ganzheitliche Ansatz ein entscheidender Schritt zu sicheren Straßen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Was ist die Initiative „Deutschland blickt’s“?
- Eine bundesweite Kampagne des Vereins Blicki e.V., die Kinder und Senioren durch interaktive Workshops für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert.
Wie unterstützen Mercedes-Benz Trucks und Daimler Buses das Projekt?
- Die Unternehmen stellen den „Safety Truck“ und den „Safety Coach“ zur Verfügung. Diese speziellen Schulungsfahrzeuge machen Sicherheitstechnik für Kinder direkt vor Ort erlebbar.
Welche Besonderheiten bringen E-Lkw und E-Busse für die Verkehrssicherheit mit sich?
- Elektrofahrzeuge beschleunigen schneller und sind deutlich leiser als Dieselbetriebene Fahrzeuge. Andere Verkehrsteilnehmer müssen lernen, sich auf diese neue Geräuschkulisse einzustellen.
Was sind aktive Assistenzsysteme?
- Das sind elektronische Helfer im Fahrzeug, die aktiv Unfälle verhindern oder abmildern. Dazu gehören Notbremsassistenten, Abbiegeassistenten und digitale Kamerasysteme (wie die MirrorCam) gegen den toten Winkel.
Was versteht man unter passiver Sicherheit?
- Passive Systeme schützen die Insassen und Unfallpartner, wenn es bereits zu einer Kollision kommt. Ein Beispiel ist der Front Collision Guard (FCG), der das Unterfahren eines Pkw verhindert und Aufprallenergie abbaut.
Wo werden die neuesten Sicherheitssysteme vorgestellt?
- Mercedes-Benz Trucks präsentiert zwei neue Assistenzsysteme für Kreuzungsbereiche auf der Branchenmesse IAA Transportation in Hannover.







